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Die Layouterstellung (1/3)                                               >>

„Das Auge isst mit“, sagt der Volksmund. Das gilt für die Einnahme von Mahlzeiten, die Partnerwahl und muss auch bei der Gestaltung einer Schülerzeitung bedacht werden. Das Layout einer Zeitung, also die Form und Anordnung der Texte, Bilder und sonstigen grafischen Elemente, bestimmt ihr Erscheinungsbild. Dieses wiederum sollte dazu anregen, die Artikel auch zu lesen, die von den Redakteuren zuvor mühsam erstellt worden sind. Dabei ist es ratsam, sich am Geschmack der Zielgruppe zu orientieren: Eine Geburtstagskarte wird schließlich auch anders gestaltet als ein Kondolenzschreiben. Auch für Schülerzeitungen gilt, dass der Kaufanreiz, der von einem ansprechenden Layout ausgeht, nicht zu unterschätzen ist.

Neben einem gewissen Maß an Kreativität sowie einem Sinn für Ästhetik (Formen, Farben, Konturen und Abstände) wird ein Layouter nicht umhin kommen, sich von einem Layoutprogramm und seinem PC bei der Arbeit unterstützen zu lassen. Marktführer unter den Layoutprogrammen sind zweifelsohne Quark Xpress und Adobe InDesign, deren Anschaffung aber sehr teuer bezahlt werden muss. Absolut empfehlenswert ist überdies das Programm Ragtime aus Deutschland, in das man sich dank des integrierten Tutorials recht schnell einarbeiten kann. Ragtime bietet die Möglichkeit, Office-Dokumente jeder Art ohne Probleme ins Layout einzubinden, und ist für Schulen, Schüler und Studenten vergleichsweise günstig zu erstehen.

Um Bilder nachzubearbeiten oder ein professionelles Titelbild zu entwerfen, geht natürlich nichts über Adobe Photoshop! Auch hier gibt es Schulversionen, die wesentlich günstiger sind als herkömmliche Einzelplatzlizenzen. Prinzipiell lassen sich aber auch mit anderen Grafikprogrammen ordentliche Ergebnisse erzielen. Eine gute kostenfreie Lösung bietet zudem das Programm Gimp. Erforderlich ist darüber hinaus auch eine Möglichkeit, die fertige Layoutdatei in das von den meisten Druckereien verarbeitete PDF-Format umzuwandeln. Auch hier gibt es neben dem Klassiker Adobe Distiller natürlich noch alternative Lösungen für den Fall, dass die Funktion nicht schon von vornherein in das Layoutprogramm integriert wurde.
 

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