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Finanzierung, Marketing & Verkauf (1/4)                      >>

Der Druck einer Schülerzeitung kostet derart viel Geld, dass es richtig weh tun kann, einen Blick auf die Rechnung der Druckerei zu werfen. Umso wichtiger ist es daher, dass bei Finanzierung, Marketing und Verkauf keine Fehler gemacht und böse Finanzierungslücken vermieden werden.

Da viele eurer Mitschülerinnen und Mitschüler eine Schülerzeitung nur zu einem sehr geringen Preis zu erwerben bereit sind, muss die Finanzierung vor allem über Anzeigenaufträge erfolgen. Die Anwerbung von Anzeigenkunden sollte daher mit ausreichendem zeitlichen Puffer zum Redaktionsschluss beginnen (zu dem ja alle Anzeigenvorlagen bereits vorliegen sollten). Es empfiehlt sich, mit einem Exemplar der letzten Ausgabe sowie einem leeren Auftragsformular persönlich in dem Betrieb vorstellig zu werden, von dem ihr euch einen Werbeauftrag erhofft. Um nicht von Aushilfskräften abgewimmelt zu werden, solltet ihr euch direkt an den Geschäftsführer wenden und ihm euer Anliegen vortragen. Größere Betriebe wie z. B. Banken haben dagegen in der Regel Angestellte, die unmittelbar mit dem Jugendmarketing betraut und damit eure ersten Ansprechpartner sind. Insgesamt kann es nicht schaden, wenn die betreffenden Redakteure, die ihr auf die potenziellen Werbekunden loslasst, höfliche Umgangsformen haben, auf Menschen zugehen können und auch mal mehr als einen Halbsatz am Stück formulieren!

Da Papier geduldig sein kann und euer potenzieller Anzeigenkunde die Werbewirksamkeit eines Auftrags womöglich geringer einschätzt als ihr, empfiehlt es sich, den Auftragsabschluss nach Möglichkeit vor Ort unter Dach und Fach zu bringen und mit einer Unterschrift besiegeln zu lassen. Das Auftragsformular sollte neben dem aktuellen Datum, euren Kontaktdaten sowie einem Adressfeld für den Auftraggeber auch die verschiedenen Anzeigenoptionen einschließlich der Preise enthalten, die ihr euren Werbekunden anbietet (1/1 Seite farbig bzw. s/w, 1/2 Seite, 1/4 Seite etc., ggf. auch Platzierungsoptionen). Nach erfolgreichem Vertragsabschluss ist dann zu klären, wie die Anzeigenvorlage übermittelt werden soll. Habt ihr eine eigene E-Mail-Adresse für eure Redaktion, können die Vorlagen bis zum Redaktionsschluss natürlich einfach elektronisch versandt werden.
 

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