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Finanzierung, Marketing & Verkauf (2/4)            <<     >>

Sind alle Anzeigenaufträge unter eingeholt, solltet ihr anfangen, euch Gedanken über die Vermarktung eurer neuesten Ausgabe zu machen. Es empfiehlt sich, DIN A3-Kopien eurer Titelseite anzufertigen, sobald diese vorliegt, und als Grundlage für Werbeplakate zu verwenden. Diese s/w-Kopien können dann noch durch auf weißem oder farbigem Papier gedruckte Hinweise, Slogans etc. "aufgepeppt" und im Schulgebäude ausgehängt werden. Auch hier ist alles eine Frage des Timings: Beginnt die Plakatierung mit zu großem zeitlichen Vorlauf zum Verkaufsbeginn, verpufft die Werbewirkung, da der geschaffene Kaufanreiz nicht zeitnah in eine Kaufhandlung überführt werden kann. Beginnt die Plakatierung dagegen erst ein bis zwei Tage vor Verkaufsstart, ist nicht sichergestellt, dass es vorher von allen Schülerinnen und Schülern wahrgenommen worden ist. Der Erfahrung nach ist eine Plakatierung eine Woche vor Verkaufsbeginn ausreichend! Dieser muss natürlich auf dem Plakat angekündigt und auch eingehalten werden, auch für den Fall, dass die Hefte vielleicht zwei Tage früher aus der Druckerei kommen als geplant! Bei der Terminierung des Verkaufszeitraums ist übrigens zu berücksichtigen, dass auch eine Möglichst große Anzahl von Klassen und Kursen in der Schule anwesend ist und nicht gerade in Österreich Ski fährt oder im Rahmen einer Studienfahrt die Toskana entlang flaniert...

Rechtzeitig vor Verkaufsbeginn solltet ihr dann damit anfangen, die Verkaufsteams zusammenzustellen. Wenn ihr eure mühsam erstellten Produkte an einem Stand im Schulgebäude (Aula, Foyer etc.) anbieten wollt, muss sichergestellt sein, dass der Stand in den großen Pausen auch besetzt ist... Dabei kann es hilfreich sein, wenn der Marketing-Chef eurer Redaktion Leerformulare mit den Verkaufszeitfenstern einer Verkaufswoche verschickt bzw. allen Redaktionsmitglieder austeilt, in denen jeder eintragen kann, wann er (vielleicht auch warum!) AUF KEINEN FALL zur Verfügung stehen kann (Unterricht in einer Kooperationsschule, wesentlich späterer Unterrichtsbeginn etc.). Der zuständige Redakteur wertet diese zu einem festen Termin zurückzusendenden Pläne anschließend aus und teilt die Teams ein, die aus drei Schülern bestehen sollten. Es kann immer mal vorkommen, dass ein Redakteur erkrankt, verschläft oder unter spontaner Amnesie leidet, so dass er seine Verkaufsschicht nicht wahrnehmen kann. Und es wäre fatal, wenn der Verkaufsstand deshalb nicht besetzt werden könnte... Der Verkaufsplan sollte anschließend allen Redakteurinnen und Redakteuren zugeschickt und zur Sicherheit auch noch einmal an einem verabredeten Platz ausgehängt werden.  
 

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